Welche Verkehrsmittelnutzung wünschen Sie sich im Jahr 2025 in Dresden?

Für Wege in der Stadt nutzen Bürgerinnen und Bürger in der Regel vier Verkehrsmittel:

Sie gehen zu Fuß, fahren Fahrrad, nutzen öffentliche Verkehrsmittel oder Pkw und motorisierte Zweiräder.

Während der 3. Dresdner Debatte fragten wir: Wie soll der Mix zwischen den Verkehrsmitteln Ihrer Meinung nach in Zukunft aussehen? Unsere Umfrage ermittelte, welche Anteile die genannten Verkehrsmittel am gesamten Verkehrsaufkommen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2025 haben sollen. Man bezeichnet dieses prozentuale Verhältnis der Verkehrsmittel an allen gefahrenen oder gelaufenen Wegen als Modal Split. 307 Mal wurde die Umfrage ausgefüllt. Hier sehen Sie das Ergebnis aller einzelnen Antworten zusammengefasst:

Für viele Großstädte wie auch Dresden ist das Fahhrad ideal für die meisten Wege. Vom Fahrrad nimmt man die Stadt, die Menschen. die Natur und die gebaute Umwelt am besten wahr. Man genießt, was man sieht, trifft Freunde und Bekannte, nimmt Informationen auf bei gut durchblutetem Körper und treibt gleichzeitig gesunden Sport. Die Fahrradkultur braucht viel mehr Wege und Plätze und bauliche Einrichtungen, die Fahrräder und Ihre Nutzer einbeziehen - und schafft noch dazu Beschäftigung.
2025 werde ich 68 jahre alt sein. Ich hoffe, dass ich dann noch so fit bin, dass ich viele Wege mit dem Rad auf guten und sicheren (!) Radwegen erledigen kann. Außerdem hoffe ich, dass Dresden daran denkt, dass zunehmend ältere Mitbürger hier leben, die nicht mehr selbst Auto fahren können und auf den ÖPNV angewiesen sind - also auch hier weiterer Ausbau, Abstimmung der Linien und Fahrpläne, Ausbau der Haltestellen und größere Beteiligung der Stadt an den Kosten, um Fahrpreise "zu deckeln".
Meine Wünsche: Fußgänger besser schützen, Vorrang Strab auf sinnvolles Maß beschränken (Fußgänger wollen auch mal über die Straße), Parkverbot auf Schlossstraße durchsetzen, 3-fach-Ampeln an Dr.-Külz-Ring und Wilsdruffer Str. für Fußgänger müssen weg -> durchgehende Fußgängerzone von Hauptbahnhof bis Albertplatz ohne Radfahrer, Autoverkehr von Theaterplatz und Augustusbrücke verbannen

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