Zum Vergleich: In der Vergangenheit hat sich das Mobilitätsverhalten der Dresdnerinnen und Dresdner so entwickelt - Sie sehen die Daten für 1987 und 1998.

1987
1998

Aktuelles Ergebnis der Umfrage

Hier sehen Sie den Durchschnitt aller bisher abgegebenen Antworten auf die Frage: Wie soll der Verkehrswegemix (Modal Split) im Jahr 2025 aussehen?

Antworten auf die Umfrage: Welche Verkehrsmittelnutzung wünschen Sie sich im Jahr 2025 in Dresden?

Als Rollifahrer wünsche ich mir mehr Rücksichtnahme auf Belange der Mobilitätseingeschränkten bei Planungen und Ausführungen der Bauleistungen. Wir brauchen in Dresden kein Mittelalter mehr bei der Straßen-, Platz- und Fußweggestaltung (Katzenkopfpflaster) und wenn schon unbedingt dann doch bitte mit einem Streifen geschnittener Pflastersteine für Rollis Rollatoren und Kinderwagen, denn es ist kein Vergnügen ständig Schüttelgymnastik zu machen.
Als Rollifahrer wünsche ich mir mehr Rücksichtnahme auf Belange der Mobilitätseingeschränkten bei Planungen und Ausführungen der Bauleistungen. Wir brauchen in Dresden kein Mittelalter mehr bei der Straßen-, Platz- und Fußweggestaltung (Katzenkopfpflaster) und wenn schon unbedingt dann doch bitte mit einem Streifen geschnittener Pflastersteine für Rollis Rollatoren und Kinderwagen, denn es ist kein Vergnügen ständig Schüttelgymnastik zu machen.
Ich wünsche keine Bevorzugung des MIV, sondern gleichberechtigtes Nebeneinander der verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten. Ich möchte mit dem Rad 20 km/h fahren können, ohne an Hindernissen ausgebremst zu werden. Ich möchte, dass Fußgänger sicher über Kreuzungen geführt werden und sich Fußwege nicht mit Radfahrern teilen müssen. Ich wünsche weiterhin Bevorzugung von Straßenbahnen und Bussen, da i.A. mehr Personen darin befördert werden, als in PKWs. Für den MIV: Höchstgeschwindigkeit 30 km/h!
Der Dresdner ÖPNV ist gut ausgebaut. Ich brauche kein Auto.
Fühle mich auf Fußwegen unsicher, wegen rüpelhafter Fahrradfahrer!
Ich liebe Fahrradfahren!
Eins steht fest, wenn jeder mit dem eigenen Auto allein durch die Stadt fährt, wie jetzt, geht in Zukunft bald gar nix mehr auf Dresdner Straßen. Deswegen bin ich für finanzielle Vergünstigungen der DVB-Tickets und von Carsharing-Angeboten über das heutige Maß hinaus. Das Radwege-Netz muss durchgehen und am bestens Abseits der Fahrspuren für MIV ausgebaut werden.
Ich habe kein Auto. In Zukunft muss der MIV weiter eingeschränkt werden, um den Verkehrskollaps zu vermeiden.

Seiten

Ich kann mir gut vorstellen, wenn die Nutzung des Autos in den Hintergrund im Stadverkehr tritt und Carsharing immer attraktiver wird, dann wirkt sich das auch auf den ruhenden Verkehr aus. Möglicherweise entspannt sich die Parkraumsituation und die Straßenzüge in der Innenstadt sind durch weniger parkende Autos besser erlebbar.
Die Lebensqualität in der Stadt würde enorm zunehmen, wenn der Mensch wieder im Mittelpunkt steht und nicht das Auto. Das bedeutet für mich: Plätze und Wege mit hoher Aufenthaltsqualität, effiziente Wegeverläufe für Fußgänger und Radfahrer und natürlich konsequente Förderug des ÖPNV. Dem Autoverkehr muss dafür Platz entzogen werden, aber das kommt letztlich allen zugute.
Ich wünsche mir eine Stadt mit einem starken Umweltverbund (Fuß, Rad, ÖV). Der MIV wird sich nicht vermeiden lassen und ist auch für manche Wege sinnvoll, aber ich hoffe, dass er umweltfreundlicher wird. Ansonsten wünsche ich mir einen gut ausgebauten ÖV für die weiteren Wege und ein gutes Radverkehrsnetz, da Radfahren einfach mal das umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel ist. Zu erreichen ist dies mit dem Neubau Straßenbahnstrecken, dichten Takten und dem Bau von eigenen Radschnellwegen.
Für die Mobilität innerhalb der Stadt sind eigentlich nur sehr wenige Fahrten mit dem Auto notwendig: Transport von Lasten, Fahrten für Gehbehinderte oder Fahrten zu Randzeiten, wo das Angebot des ÖPNV schlecht ist. Das Leben in der Stadt würde sehr viel lebenswerter, wenn der Autoverkehr reduziert würde. Auch bei umweltfreundlichen Antrieben für Autos bleiben die Probleme des motorisierten Individualverkehrs: Lärm und ineffiziente Raumnutzung.
Umweltzone + autofreie Innenstadt, gut ausgebauter ÖPNV + Fahrradwege. Attraktive Angebote für Anwohner und Gäste, das Auto stehen zu lassen (z.B. Veranstaltungen mit DVB-Tickets kombinieren wie Konzerte, Kino, Feste, ...). Mehr verkehrsberuhigte Zonen, dafür breite Fußwege mit separaten Fahrradwegen. Ausgebaute Umgehungsstraßen und "Hauptverkehrsachsen" und dementsprechend alle Seitenstraßen für LKW ab 7,5t gesperrt (mit Ausnahmereglung). Mehr Grün + Bewegungsraum (Skaten, Spielen, spazieren).
Ich würde gern auch mehr zu Fuß gehen, das setzt aber voraus, dass die Angebote von Handel, Dienstleistung usw. in meinem Wohnumfeld zu finden sind. Also, ich wünsche mir eine Stadt der kurzen Wege, in der sich auch Kinder gefahrlos bewegen und das Umfeld erkunden können.
Bei den Verkehrsmitteln wurde der Rollator bzw. der Rollstuhl vergessen! Eines dieser Verkehrsmittel werde ich wohl 2015 oder ein wenig später nutzen müssen ;-)
Es muss sich einiges ändern, noch mehr Vorangampelschaltung für Bus/Bahn sowie Ampelschaltungen die Radfahrer nicht dauernd bei rot stehen lassen! Bessere Vernetzung Fahrrad-Öpnv, mehr Fahhrradwege, gerne auch gut sichtbar auf der Fahrbahn (am Rand, gleicher Belag wie "Autostraße"), schnelle Räumung von Schnee auch auf Radwegen! weniger breite PKW Straßen (1 Sur), Höhere Kosten für PKW Nutzung in der Stadt, evtl. Citymaut, dafür mehr P&R Plätze am Stadtrand, gute Bahnverbindung in das Umland!
die konzepte und strategien seitens der planungsämter sind klar und weitgehend gut so. es hakt eher an der politischen umsetzung. auch ein weiterer cdu-dominierter stadtrat nach 2014 (annahme) muss mehr gelder (prioritäten) für radwege, öpnv und fußwegsanierungen freigeben. netzstrukturen sind zu vervollständigen. das VEP-szenario B ist tatsächlich in der alltagspolitik umzusetzen, sogar offiziell mit etwas szenario c dabei.
ÖPNV sollte so ausgebaut werden, dass dessen Benutzung auch im Alttag zeitlich effektiv möglich (z.B. inklusive Weg zu Kindergrippe/-garten). Für weitere Strecken muss ÖPNV besser mit Fahrradnutzung kombinierbar sein (mehr Platz für Räder, kostenlose Mitnahme). MIV sollte innerstädtisch die Ausnahme werden.

Seiten