1. Debatte zum Neumarkt

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Geschichte Neumarkt

Orte
Ursprünglich gehörte das Gebiet des heutigen Neumarktes nicht zur Stadt Dresden. Von diesem kleinen unregelmäßigen Platz zweigten etliche Straßen in Richtung Osten ab. Die berühmte geschlossene Stadtkomposition des Neumarktes als Gesamtkunstwerk bildete sich in der Zeit August des Starken im frühen 18. Jahrhundert heraus.

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Hinsichtlich Gebäudehöhe, Fassadengliederung und Baumaterial wurde eine sehr homogene und ästhetische Gesamterscheinung erzielt, die zu den Höhepunkten barocker Stadtbaukunst zählt. Das bedeutende, historisch gewachsene Stadtbild des Neumarktes blieb bis zur Zerstörung am 13. Februar 1945 in seiner geschlossenen urbanen Erscheinung erhalten.

Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Landeshauptstadt Dresden: dresden.de

Das städtebaulich-gestalterische Konzept

Planungen
Zur Klärung grundsätzlicher städtebaulich-gestalterischer sowie denkmalpflegerischer Fragen beim Bauen am Neumarkt wurde ein städtebaulich-gestalterischen Konzeptes erstellt. Eine Aktualisierung des Konzeptes mit der Aufnahme weiterer Leitbauten erfolgte mit Stadtratsbeschluss vom 17.01.2002 und zuletzt am 03.06.2010, hier zum Quartier VI und der Gewandhausfläche.

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Das seit Beginn der 1980er Jahren erarbeitete städtebaulich-gestalterische Konzept des Wiederaufbaus und die seit damals weiterentwickelte Idee der Leitbauten sind Grundlage für den Wiederaufbau am Neumarkt. Es wurde in den 1990er Jahren unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen geprüft, weiter entwickelt und zuletzt im Januar 2002 beschlossen. Vorangegangen waren städtebauliche Studien zur Entwicklung der Einzelquartiere des Neumarktbereiches, die Aussagen zur baulichen Entwicklung, eine Dokumentationsübersicht, Aussagen zu Zielstellungen der Denkmalpflege und gestalterischer Umsetzungen sowie funktionelle Forderungen zur Nutzungsverteilung zusammenstellten sowie Aussagen zur Stadtgestaltanalyse trafen.

Die gesamte Untersuchung wurde in einem Bericht zusammengefasst und als städtebaulich-gestalterisches Konzept zum Wiederaufbau des Neumarktes am 28.06.1996 vom Stadtrat als Grund-lage für die weitere Planung gebilligt. Eine Aktualisierung des Konzeptes mit der Aufnahme weiterer Leitbauten erfolgte mit Stadtratsbeschluss vom 17.01.2002 und zuletzt am 03.06.2010, hier zum Quartier VI und der Gewandhausfläche.

Stadterneuerung, Städtebauförderung und Architektur

Planungen
Der Wiederaufbau des Neumarktgebietes gehört zu den zentralen Themen der Dresdner Stadtentwicklung. Die zerstörten Quartiere im Umfeld der Frauenkirche werden wieder aufgebaut. Damit wird die Stadtmitte verdichtet und es entsteht ein urbanes, lebendiges Zentrum.

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Mit der förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes hat der Stadtrat im November 2002 im Rahmen des Besonderen Städtebaurechts die Voraussetzungen geschaffen, die zur Umsetzung der Erneuerungsziele insbesondere in finanzieller Hinsicht erforderlich sind.

Das Sanierungsgebiet Dresden-Neumarkt wurde bereits 2002 in das Bund-Länder-Programm »Städtebauliche Erneuerung« aufgenommen. Für den Durchführungszeitraum von 15 Jahren wurde von der Bewilligungsbehörde, Sächsische Aufbaubank-Förderbank, bisher ein Förderrahmen für zuwendungsfähige Maßnahmen in Höhe von ca. 42,3 Mio. EUR anerkannt. Die Förderung erfolgt entsprechend der Verwaltungsvorschrift »Städtebauliche Erneuerung« zu je einem Drittel durch den Bund, den Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden.

Für die weitere Vorbereitung und Betreuung der städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen hat die Landeshauptstadt die STESAD GmbH als Sanierungsbeauftragte eingesetzt.