Fahrradweg Nord-Süd über Albertstraße

Reduzierung der Alberstr. von 4 auf 2 KFZ Spuren, Schaffung eines Fahhradstreifens auf der Fahrbahn.
Nach der Freigabe der WSB und der Ableitung des KFZ Verkehrs über die Stauffenbergallee - WBS - Fetscherstr. kann die Albertstraße entsprechend auf "Normalmaß" geschrumpft werden. Dies war ursprünglich auch so geplant, ist aber bisher nicht erfolgt. Wie so viele Dinge in Dresden, dauert auch dies sicher etwas länger. Liebe Stadtverwaltung: Bitte umsetzen !

Teilen in sozialen Netzwerken

 

Lieber Gast und Autofreund, damit sie die Situation an der Albertstraße besser verstehen schildere ich hier ein paar der städtebaulichen Probleme.
Fakt ist: Für diese "Hauptverkehrsachse" gibt es keinen Fahrradweg.
Die 50 m breite Trasse ist eine "Trennwand" zwischen barocker Altstadt/Königstraße/Markthalle und dem Regierungsviertel, dem kleinen Haus und diversen Kindertageseinrichtungen. Sie ist ausschließlich auf die Optimierung des Autodurchgangsverkehrs ausgerichtet. Als Fußgänger oder Radfahrer ist eine Querung außerhalb der Brücke sehr gefährlich, ja fast unmöglich, da z.b. neben dem Bahngleiskörper noch Zäune platziert sind. (Diese sollten entfernt werden, da sie die "Wegfindungsautonomie" der Stadtbewohner vernichten). Rollstuhlfahrer können weder die Brücke überqueren, noch über den Zaun springen. Sie müssen immer 500m bis zur nächsten Ampel am Carola- oder Albertplatz.
Es fehlt an diesem öffentlichen Raum jede Aufenthaltsqualität, da die vorhandenen Möglichkeiten angenehme Orte zu schaffen nicht genutzt werden (Bsp. Archivplatz, Gomondaiplatz, Carolaplatz).
Wer mit dem Auto fährt, sollte nicht nur aus Angst vor dem eigenem im-Stau-stehen Denkverbote bezüglich eines Fahrspurenrückbaus aussprechen, sondern Alternativen für die benannten Probleme anbieten. Ob nun auf zwei oder vier Spuren, wichtig ist doch, dass der Verkehr flüssig ist.
Die Straße war ja schonmal Thema (http://dresdner-debatte.de/sites/default/files/discussion-info/downloads...) und die Punkte dort sind meiner Meinung nach auch vernünftig.
Einen Umbau ähnlich wie die nur 40m breite Münchner Straße, mit Fahrrad- und Fußweg in der Mitte, nach außen dann in jeder Richtung eine Baumreihe, Bahnschienen und Autofahrspur wäre optimal. Natürlich müsste man prüfen, wie die Anschlüsse an Alberplatz und Carolaplatz bzw. -brücke gebaut werden können.
Am Ende möchte ich mich hier noch aus persönlichen Gründen für einen Blitzer, der auch Motorradfahrer erwischt, ausprechen.(Aufgrund des Verkehrsaufkommens ist dies eine der lautesten Staßen Dresdens. Wenigstens nachts möchte man nicht durch Raser wachgehalten werden.)

Mfg Tuor

@ Gast: Logik ist auch keine dahinter. Warum soll durch weniger Autospuren mehr Verkehr entstehen?
Ich kann mich den Vorschlägen von Bernd und Daniel2 nur anschließen.

Für einen Fahrradweg fehlt einfach der Platz dafür. Die Straße darf auf keinen Fall zurückgebaut werden, es ist eine Hauptverkehrsstraße.
Wenn Straßen zurückgebaut werden, oder mangels an Pflege unattraktiv werden, word Dresden auf dauer für den Tourismus auch nicht mehr attraktiv werden, wenn es ein Riesenproblem darstellt und viel Nerven kostet, jedesmal in die Stadt mit dem Auto zu gelangen!

@Gast: Der Satz: "Eine Reduzierung von Kfz Fahrspuren in Dresden ist absolut KEIN THEMA und verdient auch keiner Diskussion!!!" klingt wie aus dem Mund der angesprochenen Auto-Fraktionen aus dem Stadtrat. Mit Sachverstand und verkehrspolitischer Zukunft hat dies nichts zu tun. Dies sind Ansichten aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts!

Die Reduzierung der Fahrstreifen führt nur zu mehr Verkehr, da sich daraus Stau ergibt.
Bevor solche Vorschläge gebracht werden, sollte erstmal genau darüber nachgedacht werden, was die Folgen daraus sind.
Eine Reduzierung von Kfz Fahrspuren in Dresden ist absolut KEIN THEMA und verdient auch keiner Diskussion!!!

Genau, auch die Carolabrücke muss einbezogen werden. Geht aber erst, wenn Hr. Zastrow abgewählt und Dr. Brauns in Rente ist ...

und dabei bitte die Carolabrücke nicht vergessen, die auf einer Seite (Richtung Neustadt) noch über den Gehweg führt und auf der anderen Seite (Richtung Altstadt) komplett ohne Radverkehrsanlage ist.

Ziel sollte sein, einen durchgängigen Radfahrstreifen von der Kreuzung Stauffenbergallee/Königsbrücker bis zum Hauptbahnhof einrichten.