Weg mit der Stadtbahn hin zum flexiblen Stadtverkehr 2030

mit einer Weiterentwicklung des O-Bus- Prinzips durch ein Skandinavisch-Russisch-Schweizerisches Entwicklerteam.
1. Es ist nur ein Netz zu warten
2. Der Bus fährt mit dem Verkehr
3. Er fährt in Haltestellenbuchten mit erhöhtem Bürgersteig.
4. Der Verkehr kann in der Zwischenzeit weiter rollen.
5. Kein Bürger muss mehr eine Fahrbahn betreten um an den Bus zu kommen.
6. Es sind keine Sondertrassen oder gar Straßensperrungen nötig.
7. Bei unvorhersehbaren Situationen kann der Bus sich vom Netz nehmen, in eine Nebenstraße ausweichen und sich wieder mit Hilfe von Sensoren automatsch an ein anderes Netz verbinden.
8. Plötzliche Schneeschauer lassen keine Weichen mehr blockieren.
9. Die Straße muss nicht mehr chemisch schneefrei gehalten werden.
10. Eine dünne Schneedecke schützt die Straße vor Frostaufbrüchen
11. Das Straßennetz kann endlich kreuzungsfrei ausgebaut werden
12. Es gibt dadurch keinen Rückstau auf die Elbbrücken, die früher zeitweise zu Parkplätzen wurden.
13. Und kleine Elektrostadtautos können nun während der Fahrt auftanken oder gleich den Fahrstrom nutzen.
14. Die Individualität der Beförderung nimmt wieder zu.
15. Die Linienstrecken sind nur grob vorgegeben und können vom Fahrer mit Hilfe eines Routenrechners leicht und bedarfsgerecht angepasst werden.
Allerdings sind ein paar Busfahrer mehr notwendig.

Eine schöne Vision oder? Ich frage mich nur, aus welchem Grund diese oben genannten Länder so am O-Bus fest halten? Können die nicht rechnen?

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Es wird immer kurioser hier!
1. Im Moment ist auch nur ein Netz zu warten. Die DVB wartet das Straßenbahnnetz, normale Straßen mit Busverkehr werden nicht von der DVB gewartet.
2. Es müssten VIIIIIEL mehr Busse als bisher fahren, eine 45m-lange Straßenbahn müsste durch DREI Gelenkbusse ersetzt werden. Also fahren dann zukünftig immer drei Gelenkbusse hintereinander, ja? Und das behindert den Verkehr nicht, ja?
3. Im Moment gibt wahrscheinlich genausoviele behindertengerechte Bushaltestellen wie Strabahaltestellen, die Haltebuchten müsste Sie ersteinmal bauen, inkl. der dazugehörigen Grundstücksenteignung mancher Anwohner.
4. Wenn die Straßenbahn einen Haltestelleninsel hat, kann der MIV trotzdem weiterfahren. Wobei man sagen muss: Warum soll der MIV überhaupt rollen?
5. Ich musst noch nie eine Fahrbahn betreten, um in einen Bus zu steigen. Wo haben Sie so etwas schon mal gesehen?
6. Was spricht gegen Sondertrassen? Der ÖPNV soll ungehindert vom MIV vorankommen und ihn nach Möglichkeit auch absichtlich durch Vorrangschaltungen oder eigen Fahrspuren behindern. Weniger Straßen = weniger Autos
7. Unvorhersehbare Situationen: die treten hier bei uns ja auch ganz schön häufig auf. Unfälle mit der Straba oder mit dem Fußvolk sind ja jetzt nun alles andere als alltäglich..
8. Es ist ziemlich selten, dass Weichen vom Schnee blockiert werden. Abgesehen davon, gibt es genügend Weichenheizungen und die Wettervorhersage gibt es auch bei der DVB, da kann man sich darauf einstellen. und benötigen Obusse keine Weichen? Ich glaube schon. Und ihre Konstruktion ist unglaublich aufwändig und extrem wartungsintensiv.
9. Was verstehen Sie unter chemisch?
10. Ein Straßenbahn kennt solche Frostschäden gar nicht. Also braucht man nicht mal Schnee, um bei um Frost zu fahren...
11. Wenn Sie sich die aktuelle Verkehrszahlen angesehen hätten, wüssten Sie, dass der MIV seit Jahren abnimmt und ein AUSBAU von Verkehrswegen, v.a. kreuzungsfrei, total unlogisch und absolut stadtbildUNverträglich ist. Es gibt hier schon genügend Threats, die einen Rückbau der Straßen fordern, v.a. im Innenstadtbereich.
12. Wenn man die Verkehrswege intelligenter leitet, dann gibt es auch so keinen Rückstau. Wann haben Sie einen solchen eigentlich mal erlebt? Oder beziehen sie sich auf eine Stunde HVZ am morgen? Das ist nämlich ziemlich unwesentlich Der Bus und die Straßenbahn ist früh morgens auch voller als vormittags um halb 12. Deswegen muss man auch nicht gleich in Panik ausbrechen und eine U-Bahn bauen wollen...
13. Kleine Elektroautos brauchen größere Stromabnehmer, um an die Oberleitungs zu gelangen als Busse. Der Bau solcher Autos ist außerdem sicherlich teurer als bloße Batterien, die an der Steckdose aufgeladen werden. Zudem ist das für typischerweise kurze Wege in der Stadt auch logischer. Wer fährt so lange mit dem Auto durch die Stadt, dass er gleich sein Auto unterwegs aufladen muss?? Heutige Akkus reichen schon für über 100 km.
14. Mehr Individualität = Mehr Verkehr. Dann müssen wir wieder schön mehr Straßen bauen, sie schön verbreitern, noch mehr Fläche den Autos opfern und der Stadt den Stempel eine Autobahnstadt aufdrücken. Das ist so ziemlich das, was in den 60ern gemacht wurde, und mittlerweile als überholt und umweltschädlich gilt.
15. Na toll, wenn der Linienweg nur grob vorgegeben ist, woher soll ich dann wissen, ob mein Bus auch dahinfährt, wo ich hin will?

Nein, keine schöne Vision. Ich möchte als Dresdner nicht auf meine Straßenbahn verzichten. Sie fährt zuverlässig und hoffentlich bald noch schneller. Ihre Auslastung ist sehr gut, das zeugt von hoher Akzeptanz in der Bevölkerung. Sie erbringt den Löwenanteil der täglichen Fahrgasttransports. Andere westdeutsche und ausländische Städte vergleichbarer Größe beneiden uns um unser extrem gut ausabautes ÖPNV-Netz. W