weniger Fokussierung auf Straßenverkehr + Verbesserung des ÖPNV = bessere Luft- und Lebensqualität in Dresden

Ich finde die ins Gespräch gebrachten neuen Straßenbahntrassen grundsätzlich gut, jedoch sollte bei deren Bau z.Bsp. auf der Budapester Straße neue Wege beschritten werden in dem die Gleise auf den vorhandenen Autospuren gebaut und die Kapazitäten des MIV mittelfristig gesenkt werden. Meinesserachtens wurde seit der Wende zu stark auf den Straßenausbau gesetzt. Im Ergebnis haben wir u.a. die mit 180 Mill. EUR teuerste Stadtbrücke Deutschlands, kommt man mit den Auto nahezu überall schneller in Dresden hin als mit dem ÖPNV, liegt der Anteil des Kfz bei 40 %(in Wien der des ÖPNV bei 36 %!) des Modalsplit und schafft Dresden nicht die Luftgrenzwerte einzuhalten. Warum kostet in Wien z.Bsp. die Jahrskarte 365 € in Dresden 520 €, oder in Paris die Einzelfahrt 1,70 und in Dresden 2 €? Warum wird in Dresden nicht über neue Finanzierungsmöglichkeiten des ÖPNV mit einem im Ergebnis ticketfreien Nahverkehr nachgedacht? Die Stadt, die Unternehmen und die Haushalte (letztere beispielsweise über eine ÖPNV Flatrate) zahlen in einen Topf, im Ergebnis könnte der ticketlose ÖPNV stehen. Berücksichtigt man, dass die Stadt bei Straßenbau und -unterhalt sparen könnte und allgmein die Gesundheitsfolgekosten durch den Straßenverkehr sinken, könnten Bus & Bahn für den Bürger künftig günstiger werden. Dabei kostet in Dresden allein die WSB 3,7 Mill € an Wartung und Unterhalt pro Jahr. Zudem sollte über eine Ausweitung der Güterstraßenbahn nachgedacht werden um die Luftqualität zu verbessern.

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