Radschnellwegenetz für Dresden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kopenhagen, Aarhus, Amsterdam und Enschede setzen es gerade um, Hannover und das Ruhrgebiet sind bei der Planung und Dresden braucht es auch, die Rede ist von einem Radschnellwegenetz!

Dies ist ein System mit enormen Potenzialen. Bei wegen bis 5 Kilometern wird das Fahrrad schon heute gut genutzt. Dahingegen ist die durchschnittliche Länge eines Autoweges in der Stadt Dresden bei 9 Kilometern durchaus ein Zeichen dafür, dass bei einer qualitativen Verbesserung der Radinfrastruktur viele dieser Wege bis 10/15 Kilometer auf das Rad verlegt werden können. Dazu kommt noch der rasante Verkaufsanstieg der Pedelecs bzw. E-Bikes mit denen diese Distanzen auch mit Steigungen mühelos im hohen Tempo zurückgelegt werden können. Durch die Elbe, Großen Garten, Heide und Weißeritzgrünzug sind schon heute viele attraktive kreuzungsfreie Radrouten vorhanden, welche Pendler zum Umstieg von Auto auf das Rad bringen können. Sternförmig müssen Vororte, Ortsteile, Arbeitsstätten und Zentrum mit Radschnellwegen verbunden werden um somit den Trend in Richtung Fahrradfahren in Dresden tatkräftig zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen,

Frank Fiedler

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