4. Dresdner Debatte: Zukunft Dresden 2025+ – Dresden gemeinsam gestalten

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Schwerpunkträume der Stadtentwicklung – Zukunft Dresden 2025+

Schwerpunkträume sind Gebiete , die einerseits Einfluss auf die gesamtstädtische Entwicklung haben werden und in denen andererseits dringender Handlungsbedarf (mit intensivem planerischem und finanziellem Einsatz ) besteht, um die gesetzten Entwicklungsziele zu erreichen . Insgesamt beinhaltet das Konzept "Zukunft Dresden 2025+" 17 Schwerpunkträume, die in dem Dokument "Zukunft Dresden 2025+-Karte" visuell dargestellt sind .

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Für die 17 Schwerpunkträumen sind jeweils ein oder mehrere Zukunftsthemen relevant, die hier bereits jetzt eine besonders große Rolle spielen oder die es hier künftig zu entwickeln gilt. Die Festlegung der Schwerpunkträume resultiert aus den Diskussionen und der Beteiligung der Verwaltung sowie der Öffentlichkeit.
Weitere Informationen zu den Planungen in den einzelnen Gebiete n entnehmen Sie bitte den PDFs (siehe unten) oder dem Themenstadtplan (siehe ganz unten).

Jetzt sind Sie gefragt:

  • Wie beurteilen Sie die (Mit-)Gestaltungsspielräume in Ihrem Stadtteil?
  • Haben Sie ausreichende Möglichkeiten, sich in die Planungen in Ihrem Stadtteil einzubringen?
  • Sehen Sie für Ihren Stadtteil alle wichtigen Themen und Schlüsselprojekte abgebildet?
  • Welche Ideen für weitere Projekte haben Sie?
  • Fehlt Ihnen ein Schwerpunktraum?

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Dresden – Kulturstadt in Europa

Dresden steht für Kultur – mit seinen Orchestern, Museen, seiner Architektur. Einzigartig ist diese Stadt auch durch ihren Fluss mit den unverbauten Ufern. Das Bildungs- und Wissenschaftspotenzial ist ein bedeutender Nährboden für diesen Standort und die Entwicklung der Kultur.

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„Dresdens einzigartige Kulturlandschaft möchten wir erhalten und weiterentwickeln“

Kunst und Kultur sind für die Dresdner Bürgerinnen und Bürgern Grundlage für Identität, Lebensqualität, Identifikation, Bildungsniveau und sozialen Frieden.
Auch auf Touristen aus aller Welt üben Kunst und Kultur der Stadt eine große Anziehungskraft aus. Wir sind auf dem besten Wege, eine europäische Kulturmetropole zu werden, die jeder gesehen haben sollte. Der wiedererstandene Glanz unseres „Elbflorenz“ rührt dabei einerseits von unserer langen Tradition der Hochkultur, die es zu bewahren gilt. Andererseits ergibt er sich aus der lebendigen zeitgenössischen Kultur – von innovativen Festivals, bürgerschaftlichen Initiativen in verschiedenen Stadtteilen sowie der starken Kreativwirtschaft unserer Stadt.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Ziele des Stadtentwicklungskonzeptes im Bereich „Kulturstadt“

  • Förderung der zeitgenössischen Künste,
  • Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft,
  • Sicherung und Förderung der kulturellen Vielfalt,
  • Bewahrung und Weiterentwicklung des Stadtbilds unter Berücksichtigung der landschaftlichen und naturräumlichen Besonderheiten und Qualitäten,,
  • Stärkung der Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten an Kultur und Landschaftserleben,,

Auf einen Blick: Die Schwerpunkträume, in denen diese Zukunftsziele eine besondere Rolle spielen:

  • Innenstadt
  • Ostragehege
  • Albertstadt und (nördliche) Äußere Neustadt
  • Leipziger Vorstadt
  • Pieschen
  • Elbe, Elbwiesen und Elbaltarm
  • Links- und rechtselbische Hänge und Täler
  • Hellerau

Sie können sich die Gebiete im Themenstadtplan ansehen.

Jetzt sind Sie gefragt:

  • An welchen Kultur-Orten halten Sie sich gern auf?
  • Was vermissen Sie?
  • Wie werden wir Kulturhauptstadt? Was müssen wir dafür tun?

Debattieren Sie dazu hier im Diskussionsbereich oder geben Sie einen neuen Vorschlag ab.

Dresden – Stadt mit Leistungskraft

In den letzten Jahren stand Dresden in den Rankings zur Wirtschaftsentwicklung deutscher Städte immer auf vorderen Plätzen. Die Stadt ist eine der wichtigsten Standorte der europäischen Schlüsselindustrie Mikroelektronik und erfolgreich in der Biotechnologie. Und auch der für die Wirtschaftskraft so wichtige Mittelstand wurde gestärkt.

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„Wir schaffen eine innovative Wirtschaftsstruktur für die Zukunft“

Zugleich hat sich Dresden zu einem der erfolgreichsten deutschen Forschungs- und Hochschulstandorte entwickelt. Diesen positiven Prozess der Wirtschaftsentwicklung müssen wir befördern. Dazu gehört, dass wir Dresdens Randlage in Deutschland durch bessere Verkehrsverbindungen überwinden und die internationalen Beziehungen stärken. Zugleich muss die Exzellenz der Wissenschaft gefördert, die Hochschullehrer und Studierenden stärker an Dresden gebunden, die Hochschul- und Forschungsinstitute in der Stadt sichtbarer gemacht und noch besser mit der lokalen Wirtschaft vernetzt werden.

Ein wichtiger Fokus der Planungen liegt auf der Nutzung neuartiger Technologien zur Schaffung effizienter und vernetzter Infrastrukturen: Selbststeuernde Autos finden künftig via Internet eine Parklücke, das Überwachungsgerät des Herzpatienten alarmiert automatisch den Notarzt. In der „Smart City“ von morgen sind diese Zukunftsvisionen Wirklichkeit.

Qualifizierte Arbeitskräfte sind eine weitere wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Dresdens. In diesem Zusammenhang spielen weiche Standortfaktoren eine entscheidende Rolle. Dazu zählen
das Wohnungs-, Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot sowie Angebote in den Bereichen Kultur, Freizeit/ Erholung und sozialer Infrastruktur. Ein ausgewogenes Miteinander all dieser Faktoren macht die Stadt zu einem starken Wirtschaftsstandort und zu einem Anziehungspunkt für Unternehmen und Fachkräfte aus dem In- und Ausland.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Ziele des Stadtentwicklungskonzeptes im Bereich „Stadt mit Leistungskraft“

  • Förderung der lokalen und regionalen Unternehmen, einschließlich des Mittelstands,
  • Weiterentwicklung und Stärkung der Kompetenzfelder
    Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnik, Neue Werkstoffe / Nanotechnologie / Fotovoltaik, Biotechnologie / LifeSciences,
  • Erweiterung der Kompetenzfelder, beispielsweise um die Kultur- und Kreativwirtschaft,
  • weitere Stärkung der Exzellenz der Wissenschaft,
  • Ausbau überregionaler und internationaler Kooperationen,
  • Anwerbung neuer Unternehmen,
  • Nachfragegerechter Ausbau des Angebots an qualifizierten Gewerbeflächen,
  • Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur, u. a. im Schienen- und Flugverkehr,
  • Weiterentwicklung der weichen Standortfaktoren (Wohnumfeld, Kultur, Infrastrktur, etc.) ,
  • Stärkung des Tourismus`
  • Weiterentwicklung des urbanen Stadtzentrums
  • Sparsamer Umgang mit verfügbaren öffentlichen Mitteln

Auf einen Blick: Die Schwerpunkträume, in denen diese Zukunftsziele eine besondere Rolle spielen:

  • Innenstadt
  • Friedrichstadt, Löbtau, Plauen
  • Ostragehege
  • Johannstadt Nord
  • Leipziger Vorstadt
  • Campus Dresden
  • Wissenschaftsstandort Dresden-Ost
  • Südost-Raum (Gewerbeband)
  • Gewerbeflächen Dresden-Nord

Sie können sich die Gebiete im Themenstadtplan ansehen.

Jetzt sind Sie gefragt:

  • Wie können wir Nachwuchs- und Fachkräfte für Dresdner Unternehmen sichern?
  • In welchen Bereichen sollten computergestützte Steuerungsmöglichkeiten Anwendung finden?

Debattieren Sie dazu hier im Diskussionsbereich oder bringen Sie einen neuen Vorschlag ein.

Dresden – Lebenswerte Stadt mit allen Bürgerinnen und Bürgern

Unsere Zukunftsvision für Dresden ist eine lebenswerte Stadt für alle – für Junge und Alte, Familien und Singles, Menschen ohne und mit Behinderungen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Einkommensstarke und -schwache, etc. Eine Stadt, die eine ausgewogene Wohnqualität, eine funktionierende soziale Infrastruktur, freien Zugang zu Bildung und eine solide Gesundheitsversorgung bietet.

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„Gut wohnen, versorgt sein, alles erreichen und gesund leben für Alle“

Unsere Zukunftsvision für Dresden ist eine lebenswerte Stadt für Alle – für Junge und Alte, Familien und Singles, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Einkommensstarke und -schwache, etc.. Eine Stadt, die eine ausgewogene Wohnqualität, eine funktionierende soziale Infrastruktur, freien Zugang zu Bildung und eine solide Gesundheitsversorgung bietet. In dieser Stadt können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen auf vielfältige Weise – aktiv oder passiv – erholen, saubere Luft atmen und die Vögel im Grünen zwitschern hören. Dresden im Jahr 2025 ist nicht nur eine grüne, sondern auch eine bunte und weltoffene Stadt, in der Menschen mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen, Talenten und Hintergründen in der Gesellschaft inkludiert sind. Die Vielfalt Dresdens spiegelt sich zugleich in der Unterschiedlichkeit von Lebensstilen und der Vielgestaltigkeit der Stadtteile wider. Alle Bürgerinnen und Bürger können uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Ihre soziale Stabilität ist dauerhaft gesichert. Mobilität muss für alle zugänglich und erschwinglich sowie ressourcenschonend sein. Dazu gehört unter anderem auch die Sicherung der Barrierefreiheit der Verkehrsanlagen. Ein Schwerpunkt der Entwicklung muss auf der Förderung der Verkehrsarten des Umweltverbundes liegen. Diese lebenswerte Stadt der Zukunft wird gemeinsam mit und durch die Dresdner Bürgerinnen und Bürger aktiv gestaltet.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Ziele des Stadtentwicklungskonzeptes im Bereich „Lebenswerte Stadt“

  • Ausbau von bedarfsgerechtem und zukunftsfähigem Wohnraum für Alle,
  • Schaffung eines vielfältigen Wohnumfelds,
  • Bildung und lebenslanger Zugang zur Bildung für Alle,
  • Schaffung einer Stadt der kurzen Wege,
  • Stärkung der Nebenzentren (Ortsteil- und wohnnahe Zentren),
  • Herstellung eines bedarfsgerechten Infrastrukturnetzes für Kinder und Jugendliche,
  • Sicherung der Angebote für ältere Menschen,
  • Umweltfreundliche Mobilität,
  • Inklusion und Barrierefreiheit für die uneingeschränkte Teilhabe Aller,
  • Eine gesunde Stadt erfordert die Minderung von Schadstoffausstoß und Lärm,
  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements,
  • Stärkung der Kinder- und Familienfreundlichkeit

Auf einen Blick: Die Schwerpunkträume, in denen diese Zukunftsziele eine besondere Rolle spielen:

  • Innenstadt
  • Friedrichstadt, Löbtau, Plauen
  • Johannstadt Nord
  • Albertstadt und (nördliche) Äußere Neustadt
  • Leipziger Vorstadt und Pieschen
  • Campus Dresden
  • Gorbitz
  • Stadterweiterung Mickten
  • Prohlis/ Am Koitschgraben
  • Elbe, Elbwiesen und Elbaltarm
  • Links- und rechtselbische Hänge und Täler
  • Hellerau

Sie können sich die Gebiete im Themenstadtplan ansehen.

Jetzt sind Sie gefragt:

  • Was macht für Sie ein lebenswertes Dresden aus?
  • Welche Ideen haben Sie?

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Dresden – Ressourcenschonende Stadt

Als grüne Stadt inmitten einer beeindruckend schönen Landschaft wird Dresden immer auf den Schutz dieses einzigarten Naturraums sowie die Bewahrung seiner natürlichen Lebensgrundlagen, das heißt seiner Ressourcen, bedacht sein. Das ist umso wichtiger in Anbetracht der Folgen des Klimawandels.

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„Natürliche Grundlagen zukünftigen Handelns sichern!“

Ressourcenschonung bzw. Ressourcenschutz meint neben der sparsamen, effizienten und nachhaltigen Nutzung von Flächen, Rohstoffen oder Energie die Verminderung von deren Inanspruchnahme oder Beeinträchtigung. Gleichzeitig schließt der Begriff die Erschließung neuer Ressourcen, etwa durch erneuerbare Energien, geeignete Forst-und Landwirtschaft, etc. ein.
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen umfasst einerseits alle Bereiche des organisatorischen, baulichen, landschaftlichen oder technischen Handelns der Stadtgesellschaft. Andererseits beinhaltet er auch die vielfältigen individuellen Lebensstile der Bürgerinnen und Bürger.
So ist das Ziel, Dresden künftig zu einer ressourcenschonenden Stadt zu machen, sowohl eine Aufgabe für die Stadtverwaltung als auch für jeden einzelnen Dresdner, ganz gleich ob er/sie als Individuum oder als Unternehmen handelt. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte sich selber kritisch hinterfragen, ob die Auswirkungen seiner/ihrer Entscheidung ökologisch verträglich und nachhaltig sind.
Nachhaltiges Handeln muss dabei die Wirkungen und Wechselwirkungen auf alle Schutzgüter der Umwelt im Blick haben – Mensch, Tier, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Landschaftsbild, Kultur und sonstige Sachgüter.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Ziele des Stadtentwicklungskonzeptes im Bereich „Ressourcenschonende Stadt“

  • Schaffung von klimatisch anpassungsfähigen Stadtstrukturen,
  • Ausbau des lokalen Klimaschutzes,
  • Erhalt von Vielfalt und Heterogenität der natürlichen Ressourcen,
  • Minimierung von Aktivitäten, die den Klimawandel verstärken könnten,
  • Schutz, Sicherung sowie sparsame, effiziente und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen,
  • Ausbau des Hochwasserschutzes,
  • Schaffung von multifunktionalen Freiräumen,
  • Schaffung von geschlossenen Stoffkreisläufen im Bereich der Abfallwirtschaft

Auf einen Blick: Die Schwerpunkträume, in denen diese Zukunftsziele eine besondere Rolle spielen:

  • Innenstadt
  • Friedrichstadt, Löbtau, Plauen
  • Ostragehege
  • Albertstadt und (nördliche) Äußere Neustadt
  • Leipziger Vorstadt und Pieschen
  • Gorbitz
  • Wissenschaftsstandort Dresden-Ost
  • Südost-Raum (Gewerbeband)
  • Grünentwicklungsräume Dresden-Nord
  • Elbe, Elbwiesen und Elbaltarm
  • Links- und rechtselbische Hänge und Täler

Sie können sich die Gebiete im Themenstadtplan ansehen.

Jetzt sind Sie gefragt:

  • Wie sieht für Sie die grüne Stadt von morgen aus?
  • Welche Ideen haben Sie, um die natürlichen Ressourcen in der Stadt zu schonen oder effizienter zu nutzen?

Debattieren Sie dazu hier im Diskussionsbereich oder bringen Sie einen neuen Vorschlag ein.

Hintergrund: Was ist das Stadtentwicklungskonzept „Zukunft Dresden 2025+“ und wozu dient es?

Die integrierte Stadtentwicklungsplanung bestimmt mit einem integrativen, fachübergreifenden Ansatz die wichtigen räumlichen und funktionalen Entwicklungsziele sowie ein Leitbild der Stadtentwicklung für die nächsten 10 Jahre.

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Die Planung stellt sicher, dass die Stadt einheitlich, zielgerichtet und nachhaltig handeln kann. Das Stadtentwicklungskonzept ist auch ein wesentliches Instrument, um EU-Fördermittel einzuwerben, die wiederum wichtig sind, um die geplanten Maßnahmen umsetzen zu können.
Grundlage für das Konzept ist zunächst eine umfangreiche Analyse und Bewertung verschiedener Aspekte, wie etwa der verschiedenen Funktionsbereiche der Stadtverwaltung, globaler und regionaler Rahmenbedingungen, vergangener Entwicklungen und zukünftiger Prognosen und auch eine Gegenüberstellung von Bestand und Nachfrage. Auf dieser Basis werden anschließend Prioritäten, gesamtstädtische Ziele und Handlungserfordernisse festgelegt. Diese werden dann wiederum herunter gebrochen auf die räumliche Ebene der Stadtteile bzw. in Fachkonzepte, die einen thematisch abgegrenzten Bereich umfassen, wie etwa ein Gewerbeflächenkonzept, ein Fachplan für den Ausbau von Kindertagesstätten, etc.

Das vorherige Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Landeshauptstadt Dresden (INSEK) aus dem Jahr 2002 war für die Dauer von 10 Jahren ausgelegt und hat somit 2012 seinen Planungshorizont erreicht. Über viele Jahre hinweg war es das wichtigste Steuerinstrument der städtischen Verwaltung sowie Grundlage für die gesamtstädtische strategische Planung. Die unterschiedlichsten Interessensfelder, viele Fachplanungen und -belange wurden hierin integriert und in den gesamtstädtischen Konsens gebracht, so dass finanzielle Mittel und Fördergelder zielgerichtet, nachhaltig und mit hohem Nutzen für die Stadt eingesetzt werden konnten.

Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen: veränderte Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen müssen neu in der konzeptionellen Planung berücksichtigt werden. Allein die Konsequenzen aus der positiven Bevölkerungsentwicklung für den Wohnungsbau und die Infrastrukturausstattung sind immens. Aber auch gesellschaftspolitische Prozesse wie der demografische Wandel, die Nutzung neuer Medien, veränderte Informationsprozesse, die Globalisierung und Einflüsse des Klimawandels im Zusammenhang mit energiepolitischen Herausforderungen, stadtwirtschaftliche Erfordernissen u. v. m. müssen in einem neuen Stadtentwicklungskonzept berücksichtigt werden. Diesen neuen Entwicklungen trägt der vorliegende Entwurf des neuen Stadtentwicklungskonzeptes „Zukunft Dresden 2025+“ Rechnung.

Bisherige Beteiligung zu Zukunft Dresden 2025+

Im Herbst 2012 wurden erste Vorschläge zu den Zukunftsthemen und Schwerpunkträumen vorgestellt. Über 1000 Dresdnerinnen und Dresdner brachten sich während dieser ersten Öffentlichkeitsbeteiligung mit über 5000 Belangen dazu ein.

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Vom 17.September bis zum 19. Oktober 2012 nahmen über 1 000 überwiegend Dresdnerinnen und Dresdner an der ersten Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes teil. Über 5.000 Belange, sei es zu den Zukunftsthemen oder zu den Schwerpunkträumen der zukünftigen Stadtentwicklung, wurden vorgetragen. Genutzt wurden dazu die 16 Stadtspaziergänge, die Online-Beteiligung und zahlreiche schriftliche Äußerungen, die die Stadt auf dem Postweg und per E-Mail erreichten.

Thementage in der Info-Box

Sie wollen noch mehr wissen? Jede Woche steht in der Info-Box eines der vier Zukunftsthemen des Stadtentwicklungskonzeptes im Fokus. An diesen Tagen sind Experten aus dem jeweiligen Bereich anwesend. Öffnungszeiten der Box: Dienstag bis Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 16 Uhr Hier finden Sie die Terminübersicht:

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Woche 1: Zukunftsthema Kulturstadt in Europa

  • 10. Juni 2014 > Zeitgenössische Künste: Herr Klaus Winterfeld, Herr Martin Bechara-Chidiac, Stadt Dresden, Fachreferenten im Amt für Kultur und Denkmalschutz
  • 11. Juni 2014 > Kulturelle Bildung: Herr Stephan Hoffmann, Herr Johannes Schulz, Stadt Dresden, Fachreferenten im Amt für Kultur und Denkmalschutz
  • 12. Juni 2014 > Denkmalschutz: N. N., Stadt Dresden, Fachreferent(in) im Amt für Kultur und Denkmalschutz
  • 13. Juni 2014 > Kulturelle Vielfalt und Kulturförderung: Frau Cornelia Walter, Stadt Dresden, Fachreferentin im Amt für Kultur und Denkmalschutz
  • 14. Juni 2014 > Kommunale kulturelle Infrastruktur und Kulturbauten: Herr Dr. David Klein, Stadt Dresden, Fachreferent im Amt für Kultur und Denkmalschutz
  • Woche 2: Zukunftsthema Stadt mit Leistungskraft

  • 17. Juni 2014 > Nachwuchs- und Fachkräfte sichern: Frau Anja Loose, Stadt Dresden, Amt für Wirtschaftsförderung
  • 18. Juni 2014 > Einzelhandel: Herr Eric Schwarzrock, Stadt Dresden, Stadtplanungsamt
  • 19. Juni 2014 > Nachwuchs- und Fachkräfte sichern: Frau Anja Loose, Stadt Dresden, Amt für Wirtschaftsförderung
  • 20. Juni 2014 > Smart City: Herr Michael Kaiser, Stadt Dresden, Amt für Wirtschaftsförderung
  • Woche 3: Zukunftsthema Lebenswerte Stadt mit allen Bürgerinnen und Bürgern

  • 24. Juni 2014 > Park-und Grünanlagen, Straßenbäume: Frau Eva Meyer, Stadt Dresden, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft
  • 25. Juni 2014 > Neues Wohnen: Herr Dr. Frank Götte, Stadt Dresden, Stadtplanungsamt
  • 26. Juni 2014 > Spielplätze und Spielplatzentwicklungskonzept: Frau Ute Eckardt, Stadt Dresden, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft
  • 27. Juni 2014 > Radverkehrskonzept: Herr Johann Schmidt, Stadt Dresden, Stadtplanungsamt
  • Woche 4: Zukunftsthema Ressourcenschonende Stadt

  • 1. Juli 2014 > Energie: Frau Ina Helzig, Stadt Dresden, Umweltamt, Klimaschutzbüro
  • 2. Juli 2014 > Lärm: Herr Matthias Rothe, Stadt Dresden, Umweltamt
  • 3. Juli 2014 > Boden und Hochwasser: Herr Dr. Matthias Röder, Herr Thomas Jakob, Stadt Dresden, Umweltamt
  • 4. Juli 2014 > Luft und Stadtklima: Herr Volker Dietz, Herr Michael Holfeld, Stadt Dresden, Umweltamt
  • 5. Juli 2014 > Landschaftsplan: Herr Wolfgang Socher, Stadt Dresden, Umweltamt

„Dresdens Zukunft auf der Spur“ – Der Geocache zur Dresdner Debatte

Speziell zur Dresdner Debatte bzw. zum Stadtentwicklungskonzept „Zukunft Dresden 2025+“ wurde ein Geocache entwickelt, der auf den Spuren der Schwerpunktgebiete und Schlüsselprojekte des Stadtentwicklungskonzeptes durch Dresden führt.

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Der Cache umfasst zehn Stationen in verschiedenen Stadtteilen, die spannende Handlungsfelder der Stadtentwicklung Dresdens sind und in den nächsten Jahren starken Veränderungen unterliegen werden. Mittels vielfältiger Aufgaben erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas über die Schwerpunktgebiete, ihre Entwicklungsperspektiven und konkrete Schlüsselmaßnahmen.
Ziel des Projekts ist es, einen spielerischen Zugang zur Stadtplanung und zum Stadtentwicklungskonzept „Zukunft Dresden 2025+“ zu bieten und vor allem auch junge Menschen an diese Themen heran zu führen und zur Teilnahme an der Online-Debatte anzuregen.

DER GEOCACHE IST SEIT DEM 31. DEZEMBER 2014 NICHT MEHR VERFÜGBAR.

Das Roadbook steht hier noch zum Download bereit.

Was ist in welchen Schwerpunkträumen geplant?

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