erschütterungsfreie Wege - Neumarkt

Wir als Rollstuhlfahrer fahren äußerst ungern über den Neumarkt. Das Kopfsteinpflaster erschwert das berollen des Platzes erheblich. Man wird in seinem Rollstuhl durchgeschüttelt und kommt nur mit Mühe voran.
Wichtig ist deshalb, dass die Hauptbewegungs-Richtungen des Platzes erschütterungsarm gestaltet werden. Es gibt viele gute Beispiele auch an historischen Plätzen anderer Städte, wo dieses Problem gut gelöst wurde. Nur Dresden schafft das leider nicht.

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\"Fair Play\" begrüße ich ebenso. Barrierefreie Zonen sollten sich unauffällig in die historische Platzanlage einfügen. Die Rahmung der gepflasterten Fläche sollte wie vor der Zerstörung durch Bürgersteige (Granitplatten) erfolgen, eine anteilige Durchwegung des Platzes mit einem ebenen Bodenbelag wäre im Sinne des Beitragstellers - allerdings ist die Platzanlage bereits versiegelt. Eine mittelfristige Umgestaltung wäre zu überdenken.

Guten Morgen zusammen,

wir würden begrüßen, an dieser Stelle mehr an sachlicher Argumentation und weniger an persönlicher Polemik vorzufinden.

Im Sinne von Fair Play grüßt Sie
Moderation Kowala-Stamm

Sehr geehrte Diskutierende,
ich bitte Sie nun, sich wieder auf den ursprünglichen Vorschlag zu konzentrieren: die Barrierefreiheit des Neumarktes. Haben Sie hierfür Ideen oder gute Beispiele von anderen Orten?
Herzlich, Moderation Rucker

Herr Jungwirth, Sie geben hier ein schönes Beispiel, wie ich den Beitrag von Gast vom 29.06.10 verstehe. Obwohl sie nach eigenem Bekunden dem Beitragersteller Recht geben, zeigen sie vorab, wie \"mit konstruktiven Argumenten\" das sicherlich unumstrittene Recht einzelner Gruppen auf ein selbstbestimmt geführtes Leben beschnitten werden kann. Hier fehlt es mir von Ihrer Seite eindeutig an Sensibilität.

Soso. Meinem Empfinden nach ist das \"Niederprügeln\" recht häufig eher ein \"sachliches Dagegenhalten\", ein \"mit konstruktiven Argumenten untermauertes Widerlegen\". Dagegen sollte in einer Demokratie nichts einzuwenden sein. Destruktive Polemik gibt es auf allen Seiten, völlig unabhängig von der jeweiligen Meinungslage. Ansonsten stimme ich den Beitragstellern U&J Müller zu.

Dem kann ich nur beipflichten. Der einseitige Fokus auf die Denkmalpflege und das \"alte Dresden\" wird oftmals den Anforderungen der Bewohner und Nutzer nicht gerecht. Ich hoffe, diese Stimme wird nicht ebenfalls wieder \"niedergeprügelt\", wie es immer wieder zu verfolgen ist.