Hinweis zum Fachkräftemangel

Bei der Diskussion zum (vermeintlichen) Fachkräftemangel sollten vor allem auch die Arbeitnehmer befragt werden und nicht nur die Arbeitgeber unter sich diskutieren.
Meiner Meinung nach handelt es sich hier nicht nur um einen Fachkräftemangel sondern um stark unterschiedliche Auffassungen, was ein Unternehmen zu bieten hat (Arbeitgeberseite) und was der Arbeitnehmer tatsächlich möchte (Arbeitnehmerseite).
Das Angebot der Unternehmen für die Arbeitnehmer klingt leider häufig wie folgt: flache Hierarchien in einem weltweit wachsenden Unternehmen, variable Vergütungsanteile, vielfältige Aufstiegschancen, ... meist war es das dann aber auch schon. Dazu sollte der potentielle Arbeitnehmer folgendes mitbringen: hohen Leistungswillen und hohe Einsatzbereitschaft, überdurchschnittliches Engagement, Flexibilität, hohe Belastbarkeit usw., usw.. Das Angebot der Arbeitgeber gepaart mit den Anforderungen an die Arbeitnehmer sind definitiv heutzutage nicht mehr ausreichend, um Fachkräfte anzulocken. Leider hat dies das mittelständig geprägte Dresdner Unternehmensumfeld noch nicht verstanden.
Deshalb meine Empfehlung: fragt doch einmal die Arbeitnehmer, was diese sich von Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz erwarten und hört auf, ständig über den (vermeintlichen) Frachkräftemangel zu jammern.

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