Schutz der Wohnviertel vor Verkehrslärm

Mit Fertigstellung der Waldschlösschenbrücke erhöhte sich das Verkehrsaufkommen im Preußischen Viertel, insbes. Forststraße, Jägerstraße, Marienallee u. Arno-Holz-Allee um ein Vielfaches. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wird gerne überschritten, was den Lärmpegel zusätzlich erhöht. Vor Fertigstellung der Waldschlösschenbrücke begrenzte sich der Verkehrslärm auf eine kleine Zeitspanne morgens u. abends. Wurden Lkws damals selten gesehen, gehören sie heute leider zum täglichen Bild.

Wir fordern weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie z.B. die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu reduzieren u. die Forststraße und Marienallee in die Rechts-Vor-Links-Regelung mit einzubeziehen. Des weiteren ist die Verkehrsführung Waldschlösschenbrücke derart zu optimieren, dass eine Abkürzung durchs Wohnviertel unattraktiv ist. Ferner ist die Zu- und Durchfahrt durch das Wohnviertel zu erschweren, wie z.B. längere Rotphase an der Linksabbiegerspur Stauffenbergallee, "Bremshügel" auf der Straße, mehr Parkzonen etc.

Insgesamt ist nicht nachvollziehbar, warum die geringe Zeitersparnis von Auto- und Lkw-Fahrern Vorrang vor dem Lärmschutz der Anwohner hat, welche mehr als 12 Stunden täglich davon betroffen sind.

Ziel muss sein, den Verkehr vor der Stadt enden zu lassen. Aber je mehr Straßen ausgebaut werden, umso attraktiver wird die Zufahrt zur Stadt u. umso mehr werden bis dato ruhige Straßen v. Verkehr "erobert", um ein paar Sekunden einzusparen.

Ruhe für alle Dresdner!

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Eine Geschwindigkeitsbegrenzung gegen Lärm straft allerdings auch diejenigen, die bereits mit geräuscharmen Fahrzeugen unterwegs sind, z.B. Fahrräder (ok… hier tät's ein "Fahrrad frei" unter der Tempobegrenzung), Elektro-Zweiräder, z.T. auch Elektroautos (je nach Fahrbahnqualität).

Am besten wäre da eine Art Lärm-Steuer, die abhängig vom emmittierten Lärm (Dauer x Lautstärke) in Wohngebieten/Nebenstraßen berechnet werden. So gäb's einen Anreiz, endlich auf sinnvolle Antriebstechnologien umzusteigen. So etwas kann aber leider nicht auf kommunaler Ebene durchgesetzt werden :-(

Mit Fertigstellung der von der CDU/FDP hochgelobten Waldschlößchenbrücke nimmt die Belästigung durch Lärm und Geschwindigkeitsüberschreitung in der Forststr. und den anliegenden Straßen enorm zu. Ein weiterer Beweis eines unfähigen, nicht aus Dresden stammenden Baubürgermeisters? Wir zahlen genug Steuern für dieses unfähige Personal, welches uns, den Bürgern, dienen sollte. Wann kommt endlich Fachpersonal in diese Stadt!!