Leerstand sichtbar machen, Zwischennutzung fördern

Es gibt Bedarf an Mehrgenerationenwohnen und Räumen für verschiedenartige Nutzung in Dresden.

Um diesen Bedarf zu erfüllen wäre es hilfreich, ein Leerstandskataster und eine Brachendatenbank zu führen und öffentlich zu machen, um Leerstand transparent zu machen (idealerweise als Open Data). Eine Angabe zu möglichen Nutzungsformen (z.B. für Mehrgenerationenwohnen, Proberäume o.ä.) wäre hilfreich.

Angelehnt an Städte in der Slowakei oder Ungarn könnte Dresden eine "Leerstandssteuer" für zu lang leerstehende Gebäude erheben, sofern keine Zwischennutzung durch die Eigentümer ermöglicht wird.

Der Ansatz von "Wächterhäusern" sollte ins Wohnkonzept eingearbeitet werden. Die Stadtverwaltung sollte Gelegenheiten schaffen, dass sich Menschen mit besonderen "Nutzungswünschen" treffen und finden können, da viele "ungewöhnliche Nutzungsarten" nur funktionieren, wenn die Menschen "miteinander können". In Pilotprojekten könnte erforscht werden, welche Architektur welche Wohnformen (z.B. Mehrgenerationenwohnen) gut unterstützt.

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