verbindliche Anwendung des Konzepts der "Stadt der kurzen Wege"

Bislang ist die Verkehrspolitik der Stadt immer noch auf den Autoverkehr und auf Anpassung an neue Wohn- und Gewerbegebiete ausgerichtet. Bei der Erschließung neuer Gewerbegebiete (Elbeparks, Weißig, etc.) ist die Anbindung an leistungsstarke ÖPNV Verbindungen nicht so prioritär wie die Anbindung an den sogenannten motorisierten Individualverkehr.
Die "alten" - gut an den ÖPNV angebunden - Stadtteilzentren werden nicht bevorzugt behandelt, obwohl die Neuerschließung von Gebieten zwar haushaltstechnisch sinnvoll sein mag ( weil der Freistaat zuschießt) aber nicht nachhaltig ist.
Eine konsequente Ausrichtung am Konzept "Stadt der kurzen Wege" würde bedeuten, Gewerbegebiete v.a. an der S-Bahn oder leistungsstarken Straßenbahnknotenpunkten einzurichten und keine neuen Stadterweiterungen ohne S-Bahnanschluss zu planen/zu bauen.
Entlang der S-Bahnstrecken gibt es noch viele Konversionsflächen, die bevorzugt entwickelt werden sollten - auch um Neuversieglung anderswo zu vermeiden.
zusätzlicher Vorschlag: Langfristig kann man statt neuer Trassen für den motorisierten Individualverkehr eher den Ausbau der S-Bahn z.B. nach Weißig/ Bühlau ins Auge fassen.

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