Hochschulen in Dresden auf ihre Rolle als Impulsgeber für gesellschaftliches Leben in Stadt aufmerksam machen

Dresden besteht bildlich gesprochen aus vielen kleinen und mittleren Inseln. Besonders große Inseln bilden dabei die Dresdner Hochschulen und Universitäten. Andere Inseln ergeben sich aus Stadtteilgrenzen oder Themengebieten, wie die sogenannte "Hochkultur", die Freie Kulturszene, die Jugendarbeit oder auch Sport und alle anderen gesellschaftlichen Bereiche.

Nun ist diese Insel- oder Grüppchenbildung im Sinne der Verstetigung und Herausbildung von Qualität nicht unbedingt schlecht, aber es konzentriert sich halt in erster Linie auf schon vorhandenes. Gerade bei einer gewissen Durchlässigkeit und Durchmischung verstärken sich die einzelnen Systeme untereinander und die Chance, dass dabei etwas spannendes Neues entsteht, steigt enorm. Stichwort: Innovation.

Natürlich ist das am Standort Dresden nichts Neues. Die mittlerweile erfolgreiche Exzellenz-Initiative der TU-Dresden resultiert aus dieser gewünschten Verbindung von Wissenschaft, etwas Kultur und ein klein wenig Kunst. Welches Potential aber steckt in unsere gesamten Stadt?

Die Hochschulen und Universitäten sind immer noch Inseln, für viele Dresdner Bürgerinnen und Bürger bleiben diese Einrichtungen weiterhin nur zufällig am gleichen Standort, genauso, wie es andersherum nicht anders sein wird. Ungenutzte Potentiale bleiben ungenutzt. Tatsächlich aber sind die Hochschulen und Unis durchaus Motoren für gesellschaftliches Leben und eine bewusstere Durchmischung könnte viele spannende und neue Dinge entstehen lassen.

Teilen in sozialen Netzwerken