Das CDU-geführte Stadtentwicklungsamt hat die Gestaltung eines bürgerfreundlichen Stadtraumes nicht geleistet und wird dies zukünftig auch nicht tun.

Während in der noch von OB Roßberg initiierten Kurzfassung des INSEK 2002 das Stadtplanungsamtes als verantwortlicher Verfasser autorisiert ist, wurde für den Vorentwurf des INSEK, welcher der aktuellen Debatte zugrunde liegt, ein Dortmunder Planungsbüro als Verfasser beauftragt. Grund dafür ist die unter der CDU-Herrschaft geförderte mangelnde Fachkompetenz des Stadtplanungsamtes, einen Entwicklungsplan für die eigene Stadt erstellen zu können. Diese Delegierung der Verantwortung entbindet auch von der eigenen Verantwortung für die Gestaltung eines bürgerfreundlichen Stadtraumes, obwohl die Bürger jährlich mehr als 800 Mio. € für den Unterhalt der Stadtverwaltung zahlen. Die von Chistoph Mäckler u.a. beklagte Verunstaltung der Städte im Westen Deutschlands, im Osten unter der SED durch die Zeilenbebauung mit Plattenbauten, wurde nach der Wende durch die CDU-Stadtverwaltung nahtlos fortgeführt. Die Wiedergewinnung des hochwertigen historischen Stadtraumes wurde durch Bürgerengagement geleistet, voran die Gesellschaft Historischer Neumarkt, aber auch durch die sanierungswilligen Hausbesitzer. Die Visitenkarten der CDU (Postplatz, Elbhang u.a.), dem Neumarkt gegenüber gestellt, sprechen für sich. Chr. Mäckler hält in der Kölner Erklärung eine Zusammenarbeit vor Ort der Stadt- und Verkehrsplaner mit den Architekten, Bauherren und Bürgern bis ins Detail für die Gestaltung eines bügerfreundlichen Stadtraumes für unabdingbar. Dies leisten das INSEK und die kurze Debatte dazu nicht!

Teilen in sozialen Netzwerken