Potential von Crowdfunding für Kunst und Kultur praktisch erforschen und aktiv nutzen

Eine Statistik über Crowdfunding in Dresden zeigt, dass mittlerweile eine halbe Million Euro über Crowdfunding für Dresdner Projekte gesammelt werden konnte. (http://crowdfunding-dresden.de/statistik/) Die Statistik zeigt auch, dass über 70% aller Dresdner Crowdfunding-Projekte dem Kulturbereich zuzuordnen sind. Crowdfunding ist also eine ernst zu nehmende Strategie, um für Kunst und Kultur Gelder zu akquirieren.

Klar ist (oder sollte sein), dass Crowdfunding nicht komplette Klangkörper oder die Betriebskosten eines Theaters einspielen wird. Crowdfunding ist sehr klar Projekt-orientiert und funktioniert zudem um besser, wenn es darum geht Neues noch nicht Dagewesenes zu schaffen. Crowdfunding wird also nur spärlich die bisherige Kulturförderung ersetzen, wenn überhaupt. Diese Diskussion würde ich uns gern die nächsten 10 Jahre sparen.

Wir können aber sehr gern darüber reden, wie gut die aktuellen Formen der Kulturförderung funktionieren, um eben genau diese Neuen und noch nicht Dagewesenen Dinge in Kunst und Kultur zu finanzieren! Eventuell wird bei dieser Aufforderung klar, wo ich Dresden gern sehen würde. Crowdfunding und Kulturförderung stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen einander.

Natürlich sind diese Synergien noch weitestgehend unerforscht. Und genau das ist eine Chance und kein Hindernis! In Dresden ist Crowdfunding-Know-How bereits vor Ort und je schneller man damit beginnt, entsteht auch da das nächste spannende Alleinstellungsmerkmal dieser Stadt!

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