Altes und Neues

Meine grundsätzliche Meinung lautet: Wir benötigen keine "potjomkinschen" Dörfer. Die Bebauung des 18. und 19. Jahrhunderts ist in ihrer Zeit modern und den damaligen Ansprüchen gerecht errichtet worden. Demzufolge werden heutige Bauten gemäß heutigen Ansprüchen ausgestaltet. Eine Mischung aus beiden macht einen Ort lebendig. Harmonie ist dabei nicht der Anspruch (vergleiche in Wien den Stephansdom und das benachbarte Haas-Haus). Daneben denke ich, man sollte insbesondere am Neumarkt nicht alles unter der Maßgabe einer Rendite behandeln, sondern auch etwas für das Gemeinwohl leisten. Dieses könnten ein öffentlicher Freiraum, das Angebot von Toiletten und der Erhalt bzw. die Sichtbarmachung der historischen Keller und Stadtmauern sein.

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