Vorhaben 5: Der "Archivplatz" als attraktiver "Seiteneingang"

Wissen Sie, wo der "Archivplatz"; liegt? Der "Archivplatz" befindet zwischen der Neustädter Markthalle und dem sanierten, neu eröffneten Hauptstaatsarchiv. Er ist heute weder als Platz noch als Adresse und Eingang zum Regierungsviertel des Freistaates Sachsen wahrnehmbar.

Das Stadtplanungsamt möchte den "Archivplatz" aufwerten und die Übergänge vom Regierungsviertel in die Innere Neustadt (und umgekehrt) erleichtern. Die städtebauliche Aufwertung und Vernetzung soll auch den Handel und das Gewerbe in der Inneren Neustadt weiter stärken.

Das Entwicklungskonzept sieht vor, dass eine Fußgängerampel eingerichtet wird, um die Überquerung der Albertstraße ebenerdig, barrierefrei und sicher für Fußgänger und Radfahrer zu machen. Entlang der Albertstraße als Nord-Süd-Hauptradroute sind separate Radwege geplant. Mit einer Straßenbahnhaltestelle in Höhe der Markthalle kann die Innere Neustadt (Barockviertel, Hauptstraße und Regierungsviertel) attraktiver verbunden und deren Erreichbarkeit verbessert werden. Nicht zuletzt soll im Umfeld dieser repräsentativen Gebäude, Markthalle und Hauptstaatsarchiv, ein Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden, was beispielsweise das Einrichten von Sitzgelegenheiten oder Außenflächen für Gastronomie beinhalten könnte.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter Informieren


Angesichts dieser Planungen fragt das Stadtplanungsamt:

Wie nehmen Sie den "Archivplatz", die Fläche zwischen Markthalle und Hauptstaatsarchiv, wahr? Wie bewerten Sie als Autofahrer, Fußgänger oder Radfahrer die Verkehrssituation an der Albertstraße; sind die Querungsmöglichkeiten der Albertstraße für Fußgänger und Radfahrer ausreichend? Ist die Erreichbarkeit der Inneren Neustadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereits als gut einzuschätzen, oder wäre eine Haltestelle am "Archivplatz" eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot?

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Obwohl ich Fußgängerbrücken für zumutbar halte, finde ich das Exemplar am Archivplatz für fragwürdig. Es ist eben zweckmäßig, aber eben nicht einladend. Will man wirklich einen bequemen Übergang schaffen, geht nichts an ebenerdige Querung für Füßgänger und Radfahrer. Eine Öpnv-Haltstelle wäre das I-Tüpfelchen. Dann aber bitte den Stop am Carolaplatz streichen, denn auch mit der Straßenbahn will man ja mal ans Ziel kommen...
Einen Radweg entlang der Albertstraße finde ich spitze, allersings sollte der dann auch konsequent über die Carolabrücke fortgeführt werden und nicht an der \"Knöllchenfalle\" Synagoge enden.
Bisher war der Archivplatz für mir nicht als Platz. Das Staatsarchiv lotste mich gleich zu seinem Seiteneingang und war dann jahrelang Baustelle, die ich weiträumig mied. Die Markthalle steuere ich über die Hauptstraße per Fahrrad an. Der Archivplatz ist für mich also eine Verkehrskreuzung - wie bei so vielen Dresdner Platzbezeichnungen.

Zwar würden sich manche Autofahrer aufregen, daß sie wiedermal ausgebremst werden, andererseits bleibt der Stau auf der Strecke wie er eben ist.
Für uns Fußmenschen wäre die Ebenerde ein großer Gewinn. Auch ein \"Archivplatz\" stellt einen Gewinn für die Stadt dar. Dann aber bitte auch konsequent mit Haltestellen, Informationstafeln und schalldichten ((|))Telefonierzellen.

Ich halte eine Straßenbahnstelle an der Markthalle aus Sicht der Gewerbetreibenden zwar für wünschenswert aber nicht für zwingend notwendig. Die fußläufig zu erreichenden Haltestellen am Albert- und Carolaplatz erschließen das Martkhallenareal doch hinreichend. Allerdings muss der Fußweg zwischen Albert- und Carolaplatz, insb. unmittelbar an den Plattenbauten und den Parkplätzen gestalterisch aufgewertet werden. Das Konzept der barrierefreien Querung vom Archivplatz zur Markthalle finde ich nicht nur gestalterisch gelungen. Allerdings: Ruhezonen an dieser extrem stark befahrenen Straße? Ist das sinnvoll? Wäre denn hier nicht eher eine gestalterisch ansprechende Rampenbrücke - so wie im forstbotanischen Garten in Tharandt eine bessere Lösung für die Querung der Fußgänger, Radfahrer, Anwohner und der Besucher des Staatsarchivs wenn man den Verkehr schon nicht stärker beruhigen kann? Stop and go am Albertplatz, an der neuen Ampel und am Carolaplatz. Das will der Autofahrer sicherlich nicht.

Es ist erstrebenswert die Köpcke / Große Meißner Straße zu entlasten. Wo soll der Verkehr von und zur Carolabrücke aufgenommen werden? Albertplatz und Antonstraße sind dazu nicht in der Lage. Die Antonstraße ist jetzt schon überlastet.

Ich würde ein paar Springbrunnen als gestalterliches Element begrüßen. Wäre schön um zu verweilen. Aber kein Rückbau der Albertstraße. Lieber noch leistungsfähiger machen um die Meißner Straße zurück zubauen.

Ich halte eine Straßenbahnhaltestelle am Archivplatz auf jeden Fall für sinnvoll, da der Abstand zwischen Carola- und Albertplatz doch beträchtlich ist. Die sbrächte eine deutlich verbesserte Bedienung des Gebiets um die Kreuzwege und die Glacisstraße mit sich, außerdem böte sich auf von der Nord-Süd-Achse der Straßenbahn ein verbesserter Zugang zur Hauptstraße.

Allerdings müsste auch überlegt werden, wie mit stadtgestalterischen / architektonischen Mitteln der Übergang in Richtung Hauptstraße sinnvoll zu gestalten ist. Au jeden Fall sollte ein Rückbau der Albertstraße angestrebt werden, die in ihrer jetzigen Form als trennende Schneise wirkt, ähnlich wie südlich die Große Meißner Straße. ...ein Neustädter

Die Planungen für den Archivplatz mit Wegfall der Fußgängerbrücke sind zu begrüßen. Ich halte auch eine Straßenbahnhaltestelle für sinnvoll. Auf diese Weise kann die Querachse vom Archivplatz zur Königsstraße belebt werden. Das würde sicherlich auch der Neustädter Markthalle nützen. Gegenwärtig ist der Raum nicht als Platz wahrnehmbar.

Die Reduzierung von 4 auf 3 Fahrspuren auf der Albertstraße sehe ich kritisch. Die Zu- und Abfahrt zur Carolabrücke muss leistungsfähig bleiben. Auf der Köpckestraße / Großen Meißner Straße ist der Verkehr auch nicht gewünscht.

Für die Verkehrssituation in der Neustadt ist auch nachteilig, dass der eigentlich beschlossene 4-streifige Ausbau des Stadtringes nur im Süden zwischen Ammonstraße und Lenneplatz ungesetzt wurde. In allen anderen Bereichen wurde 2-streifig ausgebaut oder nichts getan.

Die Brücke sollte durch einen ebenerdigen Übergang ersetzt werden, der auch den Platzcharakter wieder herstellt. Sehr wichtig wäre eine Straßenbahnhaltestelle (idealerweise bei gleichzeitiger Reduktion der Doppelhaltestelle Carolaplatz auf einen Haltepunkt), längerfristig wünschenswert ist auch eine direkte Querungsmöglichkeit zwischen Archivplatz und Neustädter Markt (\"Kasernenstraße\"), um die großen brachliegenden und unpassierbaren Flächen in zentraler Lage für die Allgemeinheit besser nutzbar zu machen.

Der Fußgängerübergang (Brücke) sollte zurückgebaut und durch ebenerdige Übergänge ersetzt werden, außerdem wichtig: gut ausgebaute Radwege