Bewohner Sarrasanistr.

Datum: 14.10.2011
Bewohner Sarrasanistrasse

Anmerkungen zur aktuellen Planung

1. Innenbereich zwischen Sarrasani- Ritter- Hauptstrasse:
Seit 1975 (mit Fertigstellung der Wohnhäuser) sind wir Anwohner der Sarrasanistrasse und freuen uns immer wieder, hier, mitten in der Stadt und mitten im Grünen, jetzt auch noch in einem schön sanierten Neubau wohnen zu dürfen. Der Innenbereich zwischen Sarrasani- Ritter- und Hauptstrasse wurde mit Kindergarten, Kinderkrippe, Spielplätze u.a. Funktionsanlagen bebaut die auch heute noch in Verbindung mit den Grünanlagen in ruhiger Lage (ohne wesentliche Verkehrsbeeinträchtigung) sehr geschätzt werden. Auch wir erfreuen uns täglich und auch zu jeder Jahreszeit über den (jetzt mehr als 35 Jahre alten, mit verschiedene Baumarten) fachmännisch angelegten, gesunden Baumbestand.
Diese Strukturen/Anlagen haben sich über 35 Jahre bewehrt. Sie sollten unbedingt in der Art erhalten werden! (Außer einer wünschenswerten Verbreiterung der Anlieferstrasse für die Geschäfte der Hauptstrasse). Die im Stadtmodell dargestellte Bebauung darf nicht realisiert werden. Grünanlagen und Kindereinrichtungen gehören ins verkehrsberuhigte Wohngebiet!
Die geplante Umgestaltung gemäß Stadtmodell gehört nicht in die Moderne vorhandene Bebauung, auch wenn diese den Jh.- alten Straßenverlauf darstellt.

2. Archivplatz:
Mit dem Neubau der Wohnungen der Sarrasanistrasse und dem Bau der 109. Oberschule (Oberer Kreuzweg) wurde für die Schulkinder eine sichere kreuzungsfreie Querung der Albertstrasse gefordert. dies führte zum Bau der Fußgängerbrücke. Die jetzt geplante Querung Archivplatz - Albertstrasse ist eine Ergänzung aber kein 100%iger Ersatz (besonders für Schulkinder).
Diese Querung erscheint mir zu breit, für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer zu unübersichtlich angelegt. Der Autoverkehr wird erheblich ausgebremst.

3. Sarrasani- Ritterstrasse:
Der geplante Durchbruch in der Ecke Sarrasanistr. 19-21 darf nicht ausgeführt werden. Dieser bringt aus meiner Sicht unter Beachtung Pkt.1 keine Verbesserung.
Der größte Fußgängerverkehr wird sich zwischen Archivplatz und Hauptstrasse/Einkaufsviertel bewegen.
Die Baumreihe zwischen Sarrasanitr. und Straßenbahn sollte unbedingt erhalten werden.
Der hier gemäß Stadtmodell geplante Gebäudewürfel behindert die Sichtbeziehung zur Straßenbahn. Unfallgefahr!

4. Hauptstraße:
Auf der Hauptstraße finden jährlich viele Veranstaltungen statt. Es währe wünschenswert, wenn hier die Haupt- Versorgungsanschlüsse (wie z.B.: Elt, Wasser. Abwasser) fest verlegt würden. Ein Großteil der Hindernisse im Fußwegbereich könnte vermieden und auch kosten könnten evtl. eingespart werden.

5. Neustädter Markt:
Der Fußgängertunnel am Goldenen Reiter sollte als sichere Querung der Großen Meißner Straße erhalten und aufgewertet werden.

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Der Status auf der Ostseite der Hauptstrasse sind doch okay, nur auf der Westseite sollte man die Kohäsion wieder herstellen. Ansonsten wäre ich dafür auf der Ostseite der Hauptstrasse einen richtigen Wolkenkratzer zu bauen mit vielen Wohnungen, von denen man auf die Elbe, Neumarkt und Frauenkirche runter schauen kann.

\"Die geplante Umgestaltung gemäß Stadtmodell gehört nicht in die Moderne vorhandene Bebauung, auch wenn diese den Jh.- alten Straßenverlauf darstellt.\"

Es ist genau andersherum: Die (längst nicht mehr moderne) aktuelle Bebauung gehört nicht auf den Jahrhunderte alten Straßenverlauf, der bewusst überbaut worden ist.

Traurig genug, dass die maßstabssprengenden Hochbauten nicht wie einst geplant auf eine stadtbildverträgliche Höhe zurückgebaut wurden und durch die Sanierung nun für die nächsten Jahrzehnte manifestiert sind!