Welche Verkehrsmittelnutzung wünschen Sie sich im Jahr 2025 in Dresden?

Für Wege in der Stadt nutzen Bürgerinnen und Bürger in der Regel vier Verkehrsmittel:

Sie gehen zu Fuß, fahren Fahrrad, nutzen öffentliche Verkehrsmittel oder Pkw und motorisierte Zweiräder.

Während der 3. Dresdner Debatte fragten wir: Wie soll der Mix zwischen den Verkehrsmitteln Ihrer Meinung nach in Zukunft aussehen? Unsere Umfrage ermittelte, welche Anteile die genannten Verkehrsmittel am gesamten Verkehrsaufkommen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2025 haben sollen. Man bezeichnet dieses prozentuale Verhältnis der Verkehrsmittel an allen gefahrenen oder gelaufenen Wegen als Modal Split. 307 Mal wurde die Umfrage ausgefüllt. Hier sehen Sie das Ergebnis aller einzelnen Antworten zusammengefasst:

natürlich weniger MIV. So schön umfassender ÖPNV ist, bedenke, dass auch dieser "schwere" Infrastruktur kostet (Straßen/Gleise, hochtechnisierte Fahrzeuge, Energie)! => Ergo sind Fuß und Fahrrad ressourcen-schonender. => kurze Wege fördern => mittellange Wege viiiel attraktiver fürs Radeln machen
Motivation: Kopenhagen! http://de.wikipedia.org/wiki/Radfahren_in_Kopenhagen Die in den letzten Jahren eingerichteten Fahrradspuren auf den breiten Straßen um die Altstadt herum sind ein nützlicher Anfang. Mehr davon, und Engpässe, wo Radweg und Gehweg zusammen weniger als 3m erhalten, baulich vermeiden! Engpässe z.B.: * vor der Synagoge Knick links über Schienen * Stauffenbergallee nahe Landesdirektion
Dresden hat einen sehr guten ÖPNV. Viele Wege kann man auch sehr schön zu Fuß zurücklegen. Kritisch sehe ich Ausbaubaupläne die dem Auto überproportional viel Raum geben. Die Rush-Hour könnte auch gut abgemildert werden mit flexibleren Arbeitszeitmodellen bei Infineon und Global Foundries. Die Königsbrücker sollte saniert werden. Eine Verbreiterung halte ich allerdings für unnötige Steuergeldverschwendung. Wichtiger wären mehr Parkplätze für Gäste, Anwohner und für Car-Sharing-Anbieter.

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